Voranschlag 2020 mit Eigenkapitalabbau

Der vom Gemeinderat verabschiedete Voranschlag 2020 weist einen Ausgabenüberschuss von 750'000 Franken aus. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 4.0 Einheiten.

Bereits im Finanzplan des vergangenen Jahres war für 2020 ein Aufwandüberschuss von 570'000 Franken vorgesehen. Dabei wurde mit einem Finanzausgleich von 1,24 Mio. Franken gerechnet. Es zeichnet sich nun ab, dass mit 400'000 Franken Mindereinahmen gerechnet werden muss, was nun zu dem höheren budgetierten Aufwandüberschuss führt.

Die Investitionslimite für Erneuerung und Unterhalt von 1 Mio. Franken wird nächstes Jahr nicht ausgeschöpft. Es werden rund 800'000 Franken investiert. Dies aus zwei Gründen: Erstens wurde aufgrund der tieferen Einnahmen für das Jahr 2020 äusserst zurückhaltend budgetiert. Es werden im 2020 nur dringend anfallende Investitionsvorhaben geplant. Zweitens betrugen die Investitionen im Durchschnitt über die letzten fünf Jahre 1,6 Mio. Franken. Die Vorgabe, die der Gemeinderat sich, aufgrund der Empfehlung der Finanz- und Strategiekommission (Fisko), gegeben hat, lautet im Durchschnitt pro Jahr 1 Mio. Franken. Dies kann nur erreicht werden, wenn nun etwas weniger investiert wird.

Das Bestreben des Gemeinderates ist es, die vorhandenen finanziellen Mittel so einzusetzen, dass möglichst viel Mehrwert für die Gemeinde und deren Einwohnerinnen und Einwohner entsteht. Dies ist auch beim Voranschlag 2020 oberstes Ziel des Gemeinderates.

Die Kurzversion des Voranschlags 2020 mit den Erläuterungen wird allen Stimmberechtigten anfangs November zugestellt. Der ausführliche Voranschlag kann bei der Gemeindekanzlei bestellt oder Ende Oktober unter www.buehlerar.ch  herunter geladen werden. Die öffentliche Orientierungsversammlung ist auf Dienstag, 5. November 2019, 20.00 Uhr, im Gemeindesaal festgesetzt. Die Abstimmung über den Voranschlag 2020 findet am 24. November statt.