Medienmitteilung Gemeinderat Bühler vom 14. Februar 2024
Teuerungsausgleich; Anpassung der Pflegetarife nach den neuen Höchstansätzen des Kantons, Leistungsvereinbarung mit Pro Senectute; Kreditfreigabe; Genehmigung Leistungsvereinbarung Spitex Rotbachtal; Neue Leiterin Zivilstandsamt gewählt
Teuerungsausgleich
Der Gemeinderat Bühler hat beschlossen, den Mitarbeitenden die im privatrechtlichen Anstellungsverhältnis angestellten Arbeitnehmer:innen einen Teuerungsausgleich von 1.5 Prozent zu gewähren. Der Teuerungsausgleich, der seit der letzten Anpassung der Entschädigung den Mitarbeitenden gewährt wurde, wird nun ebenfalls den Mitgliedern des Gemeinderates und der GPK gewährt.
Anpassung der Pflegetarife nach den neuen Höchstansätzen des Kantons
Zum Ausgleich der Teuerung und Lohnanpassungen hat der Regierungsrat die Höchsttarife für die Pflege angepasst. Den Heimen stand es frei, die Tarife in diesem Rahmen, ebenfalls anzupassen. Die Heimkommission hat entschieden, dass die Tarife für Betreuung und die Hotellerie wie bis anhin belassen werden. Die Taxordnung 2024 wurde per 01. Januar 2024 im Bereich Anteil Wohngemeinde der Maximalkosten den Maximaltarifen des Kantons angepasst. Diese Erhöhungen gehen vor allem Zulasten der Restfinanzierung und werden benötigt um kostendeckend zu arbeiten.
Leistungsvereinbarung mit Pro Senectute
2004 haben die Schweizer Stimmberechtigten der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen zugestimmt. Ab 2008 wurde dieser Beschluss schrittweise umgesetzt. Ab 2009 begann der Bund, sich aus dem Bereich der Hilfe an Betagten zurückzuziehen und seit 2022 erfolgt der Wechsel in der Zuständigkeit der Kantone sehr konsequent.
Die Pro Senectue Appenzell Ausserrhoden leistet seit vielen Jahren bedürfnisgerechte Altersarbeit in den Bereichen Sozialberatung und Infostelle, Hilfe und Betreuung zu Hause, Soziale Teilhabe (z.B. Kurswesen) und diverse weitere Dienstleistungen. Sie ist vom Wegfall der Bundesgelder sehr stark betroffen.
Die Ausserrhoder Gemeinden unterstützten die Pro Senectute bis anhin mit einem jährlichen Beitrag von 1 Franken pro Einwohner:in. Auf Antrag der Pro Senectute wurde der Gemeindebeitrag per 01. Januar 2024 auf 4 Franken pro Einwohner:in erhöht. Dies ergibt einen Totalbetrag von CHF 7'408.00 für die Gemeinde Bühler. Der Gemeinderat Bühler hat diesem Antrag zugestimmt. Dadurch bleiben die Unterstützungsleistungen und Dienstleistungsangebote für die Bevölkerung von Bühler weiterhin bestehen.
Kreditfreigabe
Der Traktor IHC und der Rapid sind in die Jahre gekommen. Die beiden Arbeitsfahrzeuge werden ersetzt durch einen Radlader WL25 der Marke Wacker Neuson. Der Gemeinderat hat dafür den Kredit für die Ersatzbeschaffung von Fr. 57'336.24 freigegeben.
Genehmigung Leistungsvereinbarung Spitex Rotbachtal
Der Gemeinderat genehmigt die teilrevidierte Leistungsvereinbarung ab 01.01.2024 der Spitex Rotbachtal zwischen den Gemeinden Teufen, Bühler und Gais. Hauptsächliche gab es Änderungen betreffend die Anpassungen an die Vorgaben der Verordnung über die Pflegefinanzierung.
Neue Leiterin Zivilstandsamt gewählt
Nach dem Ausscheiden von Sandra Dörig per Ende Dezember war die Gemeindeverwaltung Bühler auf der Suche nach einer neuen Leitung Zivilstandsamt Mittelland Appenzell Ausserrhoden. Als Übergangslösung konnten Michelle de Jongh von der RGB Consulting AG für die Aufgabe gewonnen werden.
Nun konnte Karin Forrer befristet für zwei Jahre als neue Leiterin Zivilstandsamt Mittelland A.Rh. gewählt werden. Mit Karin Forrer konnte eine versierte Mitarbeiterin, mit viel Erfahrung gewonnen werden. Sie ist flexibel, stellt die Kund:innen in den Mittelpunkt und ist gut vernetzt.
Sie kennt die Gemeinde Bühler bereits aus einem früheren Springereinsatz im Zivilstandsamt durch die RGB Consulting AG.
In den zwei Jahren mit Karin Forrer, kann Rebekka Benz sich auf die Ausbildung konzentrieren und Erfahrungen sammeln. Das Zivilstandsamt kann mit ihr 2025 wieder eine Lernende ausbilden. Frau Forrer wird ihre Anstellung per 01.05.2024 antreten. Der Gemeinderat ist überzeugt mit Karin Forrer eine kompetente Fachperson gefunden zu haben, freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und
wünscht ihr viel Freude und Erfolg bei der neuen Herausforderung.
Michelle De Jongh wird bis zum Eintritt von Karin Forrer die Arbeit weiterführen.